In meinem Vortrag „Wahnsinn Immobilie – Kaufen und Verkaufen von Immobilien“ nehme ich auch potenzielle Käufer an die Hand und gebe wichtige Tipps zur Preisverhandlung – aber auch dazu, wie Du Dir die Pole Position bei begehrten Immobilien sicherst.
Beliebte Immobilien mit einem guten oder gar sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ziehen nicht selten 100 oder mehr Interessenten an. So hatte ich in der Spitze:
200 Interessenten für einen Bungalow mit PV-Anlage,
100 Interessenten für ein Zweifamilienhaus am Wesergebirge und
aktuell 80 Interessenten für ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung.
Doch was sind eigentlich die Tipps und Tricks derjenigen, die die Immobilie letztendlich bekommen?
Nicht das größte Portemonnaie entscheidet
Aus der Praxis kann ich sagen: Am Ende stehen oft nicht die auf dem Treppchen, die das dickste Portemonnaie haben, sondern diejenigen, die ihr Interesse am überzeugendsten begründen.
Ein Blick in die Kommunikation zeigt schnell, worauf es ankommt. Bereits bei der ersten Anfrage zur Adresse trennt sich häufig die Spreu vom Weizen. Viel zu oft bestehen Anfragen lediglich aus einem einzigen Satz:
„Adresse bitte!“
„Wo steht denn das Haus?“
„Gibt es auch eine Adresse?“
„Warum ist das Haus so billig?“
Und ja, tatsächlich gibt es auch: „Was letzte Preis?“ Kein Scherz.
Nach der Besichtigung beginnt das Rennen
Nach den Besichtigungen kommen meist noch am selben Tag die ersten Angebote. Häufig mit Aussagen wie:
„Ich weiß, das Haus soll 180.000 Euro kosten. Ich zahle freiwillig 160.000 Euro.“
„Das Haus hat uns sehr gut gefallen und wir würden es gerne kaufen. Wir brauchen aber noch unendlich viele Informationen und eine Menge Zeit, um alles abzuwickeln.“
„Wir würden das Haus gerne kaufen. Unser Bankberater ist aber im Urlaub. Einen Termin haben wir erst in drei Wochen.“
Und auch hier wieder – kein Scherz: „Wir wollen das Haus kaufen. Was letzte Preis?“
Ein häufiger Fehler vieler Verkäufer
Potenziellen Verkäufern sei an dieser Stelle gesagt: Bitte mache nicht den Fehler, den Preis zu hoch anzusetzen, weil Du ihn später ja immer noch reduzieren könntest.
Diese Strategie geht in der Regel sprichwörtlich nach hinten los. Ein zu hoher Preis weckt oft nur wenig Interesse. Wird die Immobilie später zwangsläufig reduziert, führt das häufig dazu, dass sie von Interessenten als „Ladenhüter“ wahrgenommen wird. Unterm Strich wird die Immobilie dann oft „verramscht“ – also für weniger verkauft, als wenn von Beginn an ein marktgerechter Preis angesetzt worden wäre.
Wie erfolgreiche Käufer auftreten
Zurück zum potenziellen Käufer: Natürlich gibt es auch diejenigen, die aus meiner Sicht alles richtig machen. Diejenigen, die sich von Beginn an regelrecht um die Immobilie bewerben und wertschätzend kommunizieren.
Menschen also, die detailliert beantworten, warum sie die Immobilie kaufen möchten, die darlegen, was sie beruflich machen, und im besten Fall bereits eine Finanzierungsbestätigung mitbringen.
Wenn das Gesamtbild für den Makler schlüssig ist und zusätzlich das Gefühl entsteht, mit jemandem auf Augenhöhe zu kommunizieren, dann ist der Weg zum ersten Platz nicht mehr weit.
Ganz nach meinem Motto:
„Kommunikation ist nicht alles – aber ohne Kommunikation ist alles nichts.“
Als Immobilienprofi steht Matthias W. Schlattmeier Verkäufern UND Käufern partnerschaftlich zur Seite und begleitet sie kompetent durch den gesamten Prozess. Sein Anspruch: klare Kommunikation, gegenseitiger Respekt und echte Wertschätzung – von der ersten Mail bis zur Schlüsselübergabe.


